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BISS ist agil

Oldenburg, 07. April 2017

Digitalisierung mit Scrum

Softwareentwicklung in einem sich schnell verändernden Umfeld ist eine Herausforderung, die man annehmen sollte, wenn Digitalisierungsvorhaben erfolgreich sein sollen. BISS hat deshalb bereits vor einiger Zeit in die Scrum-Ausbildung der Mitarbeiter zum Scrum-Master und Product Owner investiert und inzwischen auch die ersten Produkte nach Scrum releast.

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Scrum hat sich in der Softwareentwicklung in den letzten Jahren zunehmend als schlanke Vorgehensweise etabliert, um die Komplexität klassischer Softwareentwicklungsprojekte zu reduzieren und schnell und flexibel auf die Anforderungen der Nutzer und der Verwendungsszenarien reagieren zu können. Empirisch, inkrementell und iterativ sind die Entwicklungsmaxime, die dabei im Vordergrund stehen.

Naturgemäß kann die Scrum-Methode ihre Vorteile besonders gut in innovativen Umfeldern wie Digitalisierungsprojekten ausspielen, wo es häufig darum geht, schnell use cases nutzbar zu machen und weiterzuentwickeln, ohne dass eine genaue Definition eines "Endzustands" der Software bekannt ist. Für das Projektmanagement werden sogenannte Scrumboards benutzt, die einen Überblick über Anforderungen (die User Stories) und ihren Umsetzungsstatus für alle Beteiligten transparent machen.

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Beispielhaft eine schnell erzählte User Story: "Als Verkäufer möchte ich nach Programmstart auf einen Blick über offene Antragsvorgänge informiert sein, weil ich mich nach elektronischer Übertragung nur noch in Ausnahmefällen weiter darum kümmern muss und das selbständige Überprüfen der Listen zu zeitintensiv ist. Der Programmstart darf sich dadurch jedoch nicht merklich verlangsamen."

Ein erfahrenes Team setzt Anforderungen wie diese eigenständig und ohne mehrseitige Spezifikationen um. In wenigen Iterationen entstehen ausgereifte und dennoch kreative Lösungen, die User, Product Owner und Stakeholder gleichermaßen begeistern.